Toasting

Unter dem Begriff Toasting versteht man die chemische Veränderung der Holzinhaltstoffe durch thermische Einwirkung. Dabei werden die Bretter oder Fassdauben, die für die Entstehung eines Fasses notwendig sind, thermisch behandelt, um dem Behältnis eine gewünschte aromatische Prägung zu verleihen.

Ein perfektes Toasting ist einer der wichtigsten Faktoren, der im Fassbau zu beachten ist, da die Aromatik des Holzes die eingefüllten Flüssigkeiten im Geschmack und Aroma verändert.

Bei normalen Holzfässern wird das zusammengetriebene Fass ohne Böden über eine Feuerstelle gestellt und von innen getoastet. Die Böden werden dann in das fertig getoastete Fass eingebaut.

Beim Fuhrmannfass werden die Eichenholzbretter vor dem Zusammenbauen getoastet. Es dauerte zwei Jahre, um eine eigene Maschine zu entwickeln und anzufertigen, um optimale gleichwertige Ergebnisse wie bei Barriques zu erreichen.

Mit Feuer und Wasser wird bei diesem Vorgang eine Seite der Eichenholzbretter über Eichenholzfeuer behandelt. Je nach Intensität und Länge der Behandlung ergeben sich unterschiedliche Ergebnisse im Aroma und der Farbe der getoasteten Bretter. Grundsätzlich teilt man das Toasting in drei Stufen, leicht, mittel und stark und in diversen Zwischenstufen, ein.

Da beim Fuhrmannfass die Holzböden nach dem Toasten zusammengebaut werden, können auch Bretter mit unterschiedlichem Toasting Verwendung finden, dadurch wird das Aroma-Angebot erweitert.

 

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